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Behandlung im Maßregelvollzug

Die Basis der stationären Behandlung einer Maßregelvollzugsklinik ist definiert über den primären Auftrag des Gesetzgebers
(§ 63 StGB und Maßregelvollzugsgesetz). Dieser verlangt, daß die im Maßregelvollzug untergebrachten psychisch gestörten Menschen dahingehend zu bessern sind, daß von ihnen keine erneuten erheblichen Straftaten mehr zu erwarten sind.

In der therapeutischen Arbeit mit den Patienten werden nach Möglichkeit kognitiv-behaviorale Programme eingesetzt, da es als empirisch erwiesen gelten kann, daß diese gerade bei straffällig Gewordenen die besten Effekte erzielen.

Dies zeigt sich vor allem an der niedrigeren Rückfallquote de Patienten.

Je nach Indikation sind dies etwa spezifische Straftäterbehandlungsprogramme (R&R), Relapse Prevention, Borderline-Gruppe (DBT), Kognitives Training (IPT) und/oder Suchtgruppen.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Basistherapie (Milieutherapie, Soziotherapie), die aus dem Zusammenleben auf der Station, dem Training sozialer Fertigkeiten, Sozialtrainings, Freizeiten usw. besteht.