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Sicherungsstandards

Hochgesicherte Unterbringung
  • JVA-Standard
  • Möglichkeiten, Telefongespräche abzuhören
  • Videoüberwachung
    (Zellen oder einzelne Stationsbereiche oder einzelne Außenbereiche)
  • signifikant erhöhte Außensicherung
    (Mauerhöhe bzw.
    Übersteigungssschutz, vergitterte Fenster bzw. entsprechendes Glas)
  • Zutritt zu dem Gebäude durch besonders gesicherte und verschlossene Pforte, die eine separate Schließung hat
  • Schleusenfunktion (Doppeltür) an Stationstüren
  • Zugang zu Ergotherapie-/Sportgebäuden nur über Gelände mit erhöhter Außensicherung
  • besonders gesicherte Einzelzellen
  • vandalensichere Bauweise

Gesicherte Unterbringung

Im Gegensatz zur hoch gesicherten Unterbringung befinden sich gesicherte Stationen nicht in Gebäuden, die eine besonders gesicherte und verschlossene Pforte haben, sondern durch eine normale Tür zu betreten sind.

  • keine Videoüberwachung
  • keine signifikant erhöhte Außensicherung
    (z.B. Gitter, Übersteigungsschutz, Mauern mit JVA Standard)
  • Stationszugang via Schleuse 

Geschlossene Unterbringung

Im Gegensatz zur gesicherten Unterbringung ist der Zugang zu Ergotherapie-und Sportgebäuden über das nicht ummauertes Gelände möglich.

Weiterhin:

  • keine Möglichkeit, Telefonate abzuhören
  • besonders gesicherte Einzelzellen möglich, aber nicht obligatorisch
  • keine vandalensichere Bauweise
  • Keine Schleusenfunktion an Stationstüren (zumindest nicht obligatorisch).

Halboffene Unterbringung

Die halboffene Unterbringung erfüllt die gleichen Sicherheitsstandards wie die geschlossene Unterbringung.

Allerdings wird die Station in der Regel offen und nur fakultativ geschlossen geführt.

Offene Unterbringung

Bauliche/physikalische Sicherung: Im Gegensatz zur geschlossenen Unterbringung:

  • offene Stationstür (06:00- 22:00 Uhr)
  • keine gesicherten Einzelzellen (analog Jugendherberge)