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Angststörung

Angst ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt. Im Gegensatz zur Furcht, die sich auf etwas Bestimmtes bezieht, ist sie unbestimmt. Nach Soren Kierkegaard ist sie eine „gegenstandslose Stimmung“.

Angst besteht aus einem psychologischen und einem physiologischen Anteil, in denen Geist und Körper in besonderer Weise interagieren.

Sie kann Ausdruck einer Alarmreaktion sein. Damit können Bewältigungsstrategien entwickelt werden. Somit ist die Angst nach Sigmund Freud auch ein wichtiger Motor der Entwicklung. Ohne Angst ist ein Mensch nicht überlebensfähig, da er sich weder weiterentwickeln noch in Gefahrensituationen bestehen kann.

Angst kann sich jedoch auch im Rahmen verschiedener Krankheiten als Ausdruck der Krankheit entwickeln, dabei zu einer deutlichen Verstärkung des Krankheitsgeschehens bzw. zu einem eigenständigen Krankheitsbild, der Angststörung führen, in dem die Angst die Lebensbezüge immer mehr einengt.

Die Behandlung erfolgt in unserem Hause auf den Stationen 22 und 32.