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15. - 18. Jahrhundert

Die Einrichtung des Hospitals in Haina war ein Element der Neuordnung der Versorgung armer und kranker Menschen im gesamten hessischen Territorium. Durch die Auflösung der Klöster fielen karitative Aufgaben in die Hand der weltlichen Ordnung, d.h. die Landgrafen entwickelten ein neues System der Armenpflege in Hessen: hierzu gehörte der Ausbau und die Ordnung des Kastenwesens (die Pfarreien sollten über genügend Almosen für die Armen verfügen), die Verbesserung der bereits bestehenden städtischen Hospitäler und die Neugründung von Hospitälern in Städten, wo sie noch fehlen, sowie die Gründung von vier landgräflichen Hohen Hospitälern. Diese territorialen Hospitäler entstanden 1533 in Haina in Oberhessen und in Merxhausen in Niederhessen, 1534 in Hofheim bei Darmstadt in der Obergrafschaft Katzenelnbogen und 1542 in Gronau bei Sankt Goar in der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Gronau wurde im 30-jährigen Krieg aufgelöst.

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