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ab 1953 - Das Psychiatrische Krankenhaus Haina

Im April 1953 wurde der Landeswohlfahrtsverband Hessen als Nachfolgeorganisation der Bezirksverbände Wiesbaden und Kassel und der Gesundheitsverwaltung des Volksstaates Hessen gegründet. Sitz der Hauptverwaltung ist heute Kassel, daneben gibt es Zweigverwaltungen in Wiesbaden und Darmstadt. Dem Landeswohl- fahrtsverband Hessen wurden die überörtlichen Aufgaben der Sozialhilfe und der Fürsorge für das Bundesland Hessen übertragen. Neben einer Vielzahl sozialer Einrichtungen übernahm er auch die drei ältesten Hospitäler Hessens: Die Landesheilanstalt Haina, Merxhausen und das "Philippshospital" in Riedstadt/Hofheim.

Die Situation in den psychiatrischen Anstalten war nach dem Krieg katastrophal, es fehlte an Inventar, an Personal, Arznei und Verpflegung. Die Gebäude befanden sich in einem schlechten Zustand. Die Psychiatrie war von der NS-"Euthanasie"-Aktion gezeichnet - fast ein Drittel aller Insassen war ermordet worden. Die überlebenden Menschen befanden sich z.T. in einem desolaten Zustand, die Sterberate bis zum Ende der 40er Jahre lag noch sehr hoch.

1957 erfolgte die Umbenennung der Landesheil- und Pflegeanstalt Haina in "Psychiatrisches Krankenhaus". 1954-57 fanden großangelegte Gebäudesanierungen statt, Gitter und Mauern wurden soweit wie möglich entfernt. Die Abteilungen der Häuser trennte man nach Krankengruppen, Alter und Geschlecht, es wurden nun auch Frauen aufgenommen. Seither wurde das Psychiatrische Krankenhaus Haina baulich weiter modernisiert und Personalausstattung , Arbeitsweise und psychiatrisches Angebot zeitgemäß erweitert.

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